Podiumsdiskussion zum Semesterticket am Montag

Liebe Semesterticket-Interessierte,

am kommenden Montag, den 21. November veranstaltet der AStA der TU München eine Podiumsdiskussion zum Thema Semesterticket.

Seit knapp 20 Jahren bemühen sich die Münchner Studierendenvertreter um die Einführung eines Semestertickets in München. Noch gibt es keines. Doch warum ist das eigentlich so? Wo liegen die Schwierigkeiten? Was ist der aktuelle Stand? Und wie geht es weiter?

Es diskutieren:

  • Norbert Specht (MVV)
  • Nikolaus Gradl (Stadtradt)
  • Stefan Bschorer (AK Mobilität)

Moderation:
Andreas Haslbeck, Vertreter des Doktorandenkonvents im Senat der TU München

Termin: Montag, 21.11.2011, 18:30 Uhr
Ort: Hörsaal 1100 (Stammgelände der TU München, Arcisstraße 21)
Facebook-Link zur Veranstaltung

Kommt zahlreich, stellt Fragen und diskutiert mit!

Euer AK Mobilität

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Semesterticket Newsletter Juli 2011

Liebe Semesterticket-Interessierte,

wir haben lange nichts von uns hören lassen, doch Ihr sollt wissen, dass wir weiterhin ungebremst an der Einführung des Semestertickets arbeiten. Im Folgenden wollen wir Euch die aktuellen Entwicklungen im Kampf für das Semesterticket darlegen.

Viel Spaß beim Lesen, für Feedback sind wir jederzeit offen. Schreibt dazu einfach an semeti-owner@fs.tum.de

INHALT:

  1. Aktueller Stand
  2. Erweiterung des Aufgabenbereichs
  3. Fahrgastbeirat

1) Aktueller Stand

Im Frühjahr 2011 stellten wir unser aktuelles Konzept im Rahmen von Gesprächen mit dem Studentenwerk und dem MVV vor. Unsere konkreten Forderungen sind die Senkung des Sockelbetrags auf 59 € und ein Gesamtpreis von höchstens 200 € pro Semester. Nach den konservativen Berechnungen des MVV könnten allerdings Mindereinnahmen von bis zu 3,9 Mio. € pro Jahr entstehen. Unseren Kalkulationen nach ist dies jedoch unrealistisch.

Da der MVV dennoch nicht bereit ist, dieses Risiko zu tragen, sind wir derzeit auf der Suche nach einem Partner, welcher bereit ist, dafür zu bürgen. Als Gegenleistung wird dem Bürgen ein exklusives Werberecht auf dem Sockelticket eingeräumt. Auf unserer Suche kooperieren wir eng mit dem Kreisjugendring und der Landeshauptstadt München.

Wir hoffen, Euch bald einen Partner präsentieren zu können.

2) Erweiterung des Aufgabenbereichs

Neben der Einführung eines Semesterticket sehen wir viele weitere Verbesserungsmöglichkeiten im Bereich Mobilität. Dazu gehören die Optimierung der Verbindungen zwischen den Hochschulstandorten, beziehungsweise Wohn- und Studienorten. Zusätzlich fordern wir den Ausbau der Nachtlinien und die Schaffung weiterer Abstellmöglichkeiten für Fahrräder.
Im Zuge dessen wurde der AK Semesterticket in den AK Mobilität umbenannt.

Habt Ihr konkrete Verbesserungsvorschläge? Möchtet Ihr an diesen Themen mitarbeiten? Dann schreibt uns eine E-Mail. Wir freuen uns!

3) MVV-Fahrgastbeirat

Der MVV-Fahrgastbeirat ist ein ehrenamtliches, beratendes Gremium, das die Fahrgäste im MVV repräsentiert. Neben zufällig ausgewählten Fahrgästen sind auch Organisationen, die sich im MVV-Gebiet für Nahverkehrsbelange einsetzen, vertreten. Um Eure Interessen bestmöglich vertreten zu können, haben wir uns für dieses Gremium beworben. Vor wenigen Tagen wurde der AK Mobilität aufgenommen. Im November findet die erste Sitzung statt.

Ihr seht, dieses Semester ist einiges passiert. Weitere Infos zum Semesterticket findet Ihr auf unserer Homepage.

Wir wünschen euch viel Erfolg bei euren Prüfungen und viel Spaß im Urlaub,

Euer AK Mobilität

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Neue Homepage online

Liebe Semesterticket-Interessierte,

wir wünschen euch (etwas verspätet) ein gutes und erfolgreiches neues Jahr und werden uns auch 2011 in gewohnter Manier für erschwingliche studentische Mobilität in München einsetzen.

Internetpräsenz überarbeitet

Unsere Homepage www.semesterticket-muenchen.de ist seit heute runderneuert und erstrahlt in stilvollem Glanz. Sie ist übersichtlicher gegliedert und soll das Wichtigste gleich auf der Startseite zeigen. Informiert euch umfassend über alle Details und Hintergründe der vergangenen Jahre oder schaut einfach mal vorbei, was es neues gibt.

Die Gruppen in Facebook und StudiVZ sind ebenfalls auf den aktuellen Stand gebracht und harren der Dinge, die da kommen. Folgt ihr schon unserem Tweet @semeti_muc?

Falls ihr Fragen haben solltet, euch Informationen fehlen oder ihr gerne mitarbeiten möchtet, schreibt uns einfach eine E-Mail oder kommt beim nächsten Treffen vorbei. Wir freuen uns!

Euer AK Semesterticket

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Aktueller Stand, Kick-Off-Meeting

Liebe Semesterticket-Interessierte,

wir haben länger nichts von uns hören lassen – schließlich war ja vorlesungsfreie Zeit. Doch mitnichten haben wir die Beine hoch gelegt: Es ergab sich ein Briefwechsel mit Oberbürgermeister Christian Ude, doch dazu später mehr.

Liebe Erstis: Willkommen in München

Wie euch aufgefallen sein dürfte, gibt es in dieser Stadt noch kein Semesterticket. Wenn ihr erfahren wollt, warum nicht, könnt ihr euch auf www.semesterticket-muenchen.de informieren. Dort findet ihr in Kürze auch Infos über die ganze Geschichte der Verhandlungen und Aktionen.

Kick-Off-Meeting

Für diejenigen (auch höhere Semester), die gerne aktiv mitarbeiten wollen, werden wir ein Kick-Off-Meeting veranstalten. In gemütlichem Rahmen sollt ihr einen Einblick bekommen, was wir in der kommenden Zeit vorhaben und wie ihr uns dabei helfen könnt. Vorab sei erwähnt, dass wir zum Beispiel konkret an Webdesignern und Grafikern Bedarf haben.

Das Treffen wird am Montag, den 22.11. um 18:30 in der TUM am Stammgelände im Raum 0360 (http://portal.mytum.de/campus/roomfinder/roomfinder_viewmap?mapid=12&roomid=0360@0503) stattfinden.

Aktueller Stand

Bei der Demo vor dem M.O.C. im Sommer hatte uns OB Ude versprochen, sich für die Kalkulation eines Angebots mit niedrigerem Sockelpreis einzusetzen.
Daraufhin schrieben wir in einem Brief, welchen Sockelbetrag wir für am ehesten geeignet erachteten und bekamen als Antwort eine Absage. Doch hatte sich in die Berechnungen des MVV ein Fehler eingeschlichen, auf den wir in einem zweiten Brief hinwiesen.
Zur Zeit arbeiten wir an einem Strategiepapier und streben erneute Gespräche mit den Verantwortlichen an.

Ihr seht, wir stecken den Kopf nicht in den Sand und sind weiterhin von der Realisierbarkeit erschwinglicher Mobilität für Studierende überzeugt.

In der Hoffnung, ihr seid das auch,

Euer AK Semesterticket der Münchener Hochschulen

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Treffen mit OB Christian Ude am 13. Juli

Liebe Semesterticket-Interessierte,

nachdem es in letzter Zeit wieder etwas ruhiger um unser Lieblingsthema Semesterticket wurde, möchten wir euch wieder auf den aktuellen Stand bringen, damit ihr top informiert in die Prüfungsphase und danach in den wohlverdienten Sommerurlaub starten könnt.

Es hat sich wieder ein wenig bewegt. Heute Mittag haben wir uns mit unserem Oberbürgermeister Christian Ude getroffen und ihm einen Brief mit unseren Vorstellungen vom Semesterticket übergeben. Darin fordern wir unter anderem, dass der Sockelbetrag max. 59 Euro betragen darf und der Gesamtpreis 200 Euro nicht übersteigen soll.

Der Oberbürgermeister ließ sich auf eine kurze Diskussion mit uns ein und will nun ein verbessertes Angebot vom MVV einfordern.

Wir sind nach dem heutigen Gespräch doch wieder sehr zuversichtlich, dass es uns in naher Zukunft gelingen wird, ein Semesterticket in München auf die Beine zu stellen.

Wir werden uns nun in die Sommerpause verabschieden und hoffen, dass wir Mitte September das verbesserte Angebot zugeschickt bekommen.

Sobald sich etwas Neues gibt, werden wir euch natürlich sofort informieren.

Falls ihr noch Fragen, Wünsche, Anregungen oder Sorgen habt oder sonst einfach gern mit uns in Kontakt treten möchtet, schreibt einfach eine Mail an semeti-owner@fs.tum.de.

Viel Erfolg bei euren Prüfungen!

Euer AK Semesterticket

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MVG noch nicht zu Gesprächen bereit!

Liebe Münchner KommilitonInnen,

Anlässlich einer ersten Reaktion der Münchner Verkehrsgesellschaft mbH möchten wir für die anstehenden Aktionen im Streit um ein Semesterticket motivieren. Wir verweisen auch auf unsere entsprechende Pressemitteilungen unter www.semesterticket-muenchen.de

Münchner Verkehrsposse: MVG torpediert seit Jahren Bemühungen um Semesterticket und droht gleichzeitig den Studierenden – wir lassen uns von der MVG weder narren noch erpressen

In einer Pressemitteilung vom 28.05.2010 nimmt MVG-Geschäftsführer Herbert König Stellung zu den von uns erhobenen Vorwürfen. Kaum mehr verhüllt wird uns Studierenden nachgesagt, wir strebten durch ein Semesterticket eine Bereicherung auf Kosten der übrigen Fahrgäste an. Eine Unverschämtheit!

Erneut schiebt die MVG in Person ihres Königs den Schwarzen Peter allein dem Freistaat Bayern zu, ergo dem Steuerzahler. Zwar war es der Freistaat, namentlich die Minister Zeil und Heubisch, die die Verhandlungen für gescheitert erklärt haben. Die Ursache dafür war allerdings nicht die Erhöhung der Ausfallbürgschaft (wie seitens der MVG behauptet), sondern die absolut nicht nachvollziehbare Einforderung dieses Geldes in jedem Fall – unabhängig von tatsächlich auftretenden Mindereinnahmen.

Die MVG hätte so Ihren Haushalt saniert mit dem Vermögen der Studierenden (via Studiengebühren) und dem Vermögen aller (via Steuergelder). Des weiteren sei die „leichte Erhöhung“ der Ausfallbürgschaft einer „allgemeinen MVV-Tariferhöhung“ geschuldet. Es geht um eine Differenz von knapp 25%!

Machtkampf zwischen MVG und MVV wird auf dem Rücken der Studenten ausgetragen

In den Verhandlungen um ein Semesterticket war der Verkehrsverbund MVV, eigentlich für das Tarifliche zuständig, stets kooperativ. Der Juniorpartner MVG macht dem MVV diese Kompetenz streitig und zeigt exemplarisch beim Tarif für Studierende die Inkompetenz auf diesem Gebiet. Denn für diese weiteren Vorgänge zeichnet die MVG hauptverantwortlich:

Juli 2008: Abbruch der Verhandlungen unter falschem Vorwand, weil das v.A. von Verkehrsbetrieben gewünschte Einkomponentenmodell wegen eines zu hohen Pflichtbetrags juristisch nicht umsetzbar ist, was im Vornherein klar war. In der Studie tauchte dieses gar nicht umsetzbare Modell dennoch auf. Die Interpretation der MVG war: Wenn 67% für das Einkomponentenmodell sind, 24% für das Sockelmodell und der Rest dagegen, das Einkomponentenmodell jedoch rechtlich undurchführbar, sind nur noch 24% überhaupt für ein Semesterticket. Man hat also alle Befürworter des Einkomponentenmodells zu den Gegnern gerechnet und die Verhandlungen für beendet erklärt.

Anfang 2009: Hochtreiben (durch die MVG) des bisher mit dem MVV (immer noch für das Tarifliche zuständig) diskutierten und im Stadtrat präsentierten Sockelbetrages auf mehr als das Doppelte bei gleichzeitiger Verschlechterung der Rahmenbedingungen. Ein solcher Sockelpreis von knapp 80€, für den man nur zu Nebenzeiten und damit kaum zur Uni fahren könnte, war an der LMU so nicht mehrheitsfähig. In Stuttgart gibt es ein funktionierendes Sockelmodell mit Basispreis von 38,65€.

Ob man 38,65€ oder knapp 80€ verpflichtend zahlen muss, ist für Studierende ein nahezu existenzieller Unterschied. Die MVG blockiert die Einführung dessen, was bundesweit und konkret in Stuttgart seit Jahren Erfolg hat.

König droht mit „Negativspirale“: „Dann müssten wir die Leistung im Ausbildungsverkehr entsprechend reduzieren.“ – Studenten: Wehrt euch!

Was will die MVG am Leistungsangebot noch verschlechtern, nachdem in den letzten Jahren der Ausbildungstarif für Auszubildende, Schüler und Studierende stets um fast das Doppelte im Vergleich zur IsarCard stieg; alle Zeitkartentarife bis auf den Ausbildungstarif im Abo erhältlich sind und Angestellte mit dem JobTicket sowieso schon günstiger fahren als ihre eigenen Kinder?!

Wenn sich die MVG korrekter verhalten würde, könnte man auch eher den Freistaat in die Pflicht nehmen – wir haben an des Königs Fehde mit dem MVV und dem Schwarzen-Peter-Spiel mit dem Land Bayern KEIN Interesse. Zeigt euren Unmut, nutzt Alternativen! Und schickt eure Ideen an semeti-gewinnspiel@fs.tum.de Herzlichen Dank!

Euer AK Semesterticket

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